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Nachhaltigkeit der Vorbereitung?

Gleiche Chancen an der Gymiprüfung?

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Chancengleichheit?

Der Primarschulstoff muss einwandfrei sitzen.

Dies ist notwendige Grundvoraussetzung.

Die Prüfung selbst verlangt aber mehr.

Da die Anforderungen, die an den Schüler im Gymnasium gestellt werden, um einiges höher sind
als die an einen Primarschüler, sind die Prüfungen dementsprechend
schwerer ausgestaltet. (Details siehe unten)

Andernfalls würde auch das Ziel eines Eignungstests, eben die Eignung zu überprüfen, verfehlt werden.

...Nur mit guten Noten und Talent ohne entsprechenden Zeiteinsatz ist die Prüfung auf jeden Fall nicht zu bestehen.

Wie ist es denn nun um die Chancengleichheit bestellt bei dieser Prüfung?

Seit 2007 schreiben alle Prüflinge im Kanton Zürich dieselbe Prüfung. Zuvor waren je nach Schulhaus insgesamt 4 verschiedene Prüfungen geschrieben worden, was zum Vorwurf der Chancenungleichheit geführt hatte. Mit dieser Zentralisierung wurde bestimmt ein Fortschritt erzielt. Ungleichheiten bleiben aber dennoch bestehen:

Die Prüfung besteht, wer im Gesamtdurchschnitt die Note 4.5 erreicht, wobei die Vornoten des Primarschulzeugnisses zur Hälfte mitzählen (Details siehe unten).

Ein Schüler mit schwächeren Primarschulnoten hat es also schwerer, den Sprung ins Gymi zu schaffen. Es kann sein, dass er an der Prüfung besser abschneidet als sein Kollege, dieser aber die Prüfung im Gegensatz zu ihm selber besteht. Die Vornoten dienen in gewisser Hinsicht als ausgleichendes Gegenstück zur auf die kurzfristige Leistungsaktivierung ausgerichteten Prüfung und werden deshalb sicherlich legitimerweise mitberücksichtigt.

Es ist eine einleuchtende und bekannte Tatsache, dass Kinder aus bildungsfernen Familien weit geringere Chancen haben, den Sprung ans Gymi zu schaffen, als Kinder aus bildungsnahen Familien. So schaffen es im Kreis 7 knapp 50 Prozent der Primarschüler ins Gymi, während die Quote in Schwamendingen bei nur 8 Prozent liegt.

Man könnte nun der Ansicht sein, dass Vorbereitungsinstitute diese Situation verschärfen, indem sie denen, die es sich finanziell leisten können, die Möglichkeit bieten, noch besser gerüstet an die Prüfung gehen zu können, als es diese schon durch die gesamten Lebensumstände sind. Es gibt tatsächlich viele Institute, die ausschliesslich auf besser situierte Personen abzielen, was aus der wirtschaftlichen Einzeloptik betrachtet in gewisser Weise sich anbietet. Know-Now möchte hingegen alle ansprechen und setzt dementsprechend auf ein breit gefächertes Angebot.

Know-Now setzt sich tatkräftig für mehr Chancengleichheit bei der Gymiprüfung ein. So wurde mittels einer einzigartigen Pionierleistung eine CD-ROM zur Gymiprüfungsvorbereitung konzipiert, welche gratis abgegeben wird. Zudem werden auf der Homepage umfassende Informationen zur Verfügung gestellt. Ausserdem wurde der Verein Know-Now schafft Chancengleichheit gegründet, welcher bedürftigen Jugendlichen Nachhilfestipendien vergibt.

Sind der Primarlehrer oder die Eltern aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage, ihr Kind bei der Vorbereitung zu unterstützen, so kann das Vorbereitungsangebot von Know-Now, sei es kostenlos oder zu fairen Preisen, diese Lücke sicherlich gut schliessen. Die Preise der Unterstützungsangebote sind äusserst fair gehalten.

Anforderungen der Gymiprüfung:

Die Aufnahmeprüfung baut selbstverständlich auf dem Stoff der Primarschule auf, weshalb dieser einwandfrei beherrscht werden muss. Die Gymiprüfungen sind so konzipiert, dass die gestellten Aufgaben ohne sicher sitzendes Basiswissen nicht gelöst werden können. Umgekehrt darf jedoch auf keinen Fall aus einem perfekten Beherrschen des Primarschulstoffes geschlossen werden, dass die Prüfung ohne weiteres gemeistert werden kann. Dieses Wissen ist lediglich unabdingbare Grundvoraussetzung für ein Bestehen der Prüfung, gehen doch die dort gestellten Aufgaben noch einen (gedanklichen) Schritt weiter: Um eine Lösung zu finden, müssen die verschiedensten Elemente des Primarschulwissens miteinander kombiniert werden. Bei manchen Aufgaben ist zusätzlich noch ein weiterer, zum Teil kreativer Gedankenschritt nötig, um sie lösen zu können. Auch den besten Schülern werden diese ungewohnten, zusätzlichen Gedankenschritte nicht in die Wiege gelegt, sondern müssen erst eingeübt werden.

Unter diesem Blickwinkel können gute Vornoten, obschon sie natürlich die Wahrscheinlichkeit eines Bestehens schon rein mathematisch erhöhen, täuschend sein. Aus ihnen auf ein lockeres Bestehen zu schliessen, ist gefährlich. Im Hinterkopf behalten sollte man auch die Tatsache, dass gute Primarschulnoten stets nur eine relative Aussagekraft haben, spiegeln sie doch lediglich die Stärke eines Schülers im Vergleich zu seinen Mitschülern wider.

Nicht zuletzt sollte beachtet werden, dass die Gymiprüfung auch an sich, als Veranstaltung etwas Neues, Ungewohntes ist. Nie muss ein Primarschüler an einem fremden Ort eine Prüfung schreiben. Nie muss er an zwei Tagen eine Leistung abrufen können, welche er zuvor wochen- ja monatelang vorbereitet hat. Die Gymiprüfung kann fast ein bisschen als Meilenstein in der Entwicklung von so manchem Schüler betrachtet werden, symbolisiert sie doch gewissermassen den Übergang vom unbeschwerten Kind zum selbständigen, denkenden und realitätsbewussten Jugendlichen.

Auf den Punkt gebracht: Die Primarschule und die Gymiprüfung sind zwei verschiedene Dinge!

Prüfung bestanden oder nicht?

Wie rechnet man eigentlich genau aus, ob die Prüfung bestanden ist oder nicht?

Prinzipiell ist es so, dass die Prüfungsnote sowie die Vornoten aus der Primarschule je zur Hälfte zählen. Das heisst, der Durchschnitt aus Prüfungs- und Erfahrungsnote ist letztendlich massgebend. Wir nennen diese von nun an „Endnote“.

Endnote liegt bei 4.5 oder höher: Die Prüfung wurde bestanden.

Endnote liegt unter 4.5: Die Prüfung wurde definitiv nicht bestanden.

Etwas anders sieht es bei Prüflingen aus, welche eine Privatschule oder die erste Sekundarschule besuchen: Siehe weiter unten.

Die mündliche Prüfung wurde 2013 abgeschafft.

Ausrechnung der Endnote:

Die Endnote setzt sich zusammen aus dem Durchschnitt der Vornoten und dem Durchschnitt der Prüfungsnoten.

Der Durchschnitt der Vornoten entspricht dem Durchschnitt der Note im Fach Deutsch und der Note im Fach Mathematik im zuletzt erhaltenen Zeugnis der Primarschule.

Der Durchschnitt der Prüfungsnoten entspricht dem Durchschnitt der Prüfungsnote im Fach Deutsch und der Prüfungsnote im Fach Mathematik.

Die Prüfungsnote im Fach Deutsch setzt sich zu 1/2 aus der Note des Aufsatzes und zu 1/2 aus der Note des Sprachtests zusammen.

Die Prüfungsnote im Fach Mathematik entspricht der Note der Mathematikprüfung.

Beispiel:

Alexander hat im Zeugnis der Primarschule folgende Noten: Deutsch 5, Mathematik 5.5. An der Prüfung schreibt er diese Noten: Deutsch Aufsatz 3.5, Deutsch Sprachtest 2.5, Mathematik 4.5. Dann müsste er seine Endnote so ausrechnen:

Durchschnitt der Vornoten: 5 + 5.5 = 10.5 10.5 / 2 = 5.25

Prüfungsnote Deutsch: 2.5 + 3.5 = 6 6/2 = 3

Prüfungsnote Mathematik: = 4.5

Durchschnitt der Prüfungsnoten: 3 + 4.5 = 7.5 7.5 / 2 = 3.75

Endnote: 5.25 + 3.75 = 9 9 / 2 = 4.5

Fazit: Alexander hat mit einer Endnote von 4.5 die Prüfung ganz knapp bestanden.

Prüfung bestanden oder nicht (Schüler einer Privatschule oder der ersten Sekundarklasse):

Relevant ist einzig und allein das Prüfungsresultat. Die Vornoten haben keine Bedeutung.

Prüfungsnote liegt bei 4 oder höher: Die Prüfung wurde bestanden.

Endnote liegt unter 4: Die Prüfung wurde nicht bestanden.

  
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