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Tipps zum Verhältnis Eltern-Kind in Bezug auf die Gymiprüfung

Stellenwert der Prüfung / Erwartungshaltung

Es ist weder richtig, auf das Kind sehr starken Druck auszuüben, noch seinem Fortkommen gleichgültig gegenüberzustehen. Ein heikler Balanceakt besteht darin, dem Kind beizubringen, dass diese Prüfung wichtig ist, ohne dass es eine blockierende Angst entwickelt, welche seine Leistungsfähigkeit sowohl in der Vorbereitung als auch in der Prüfung selbst massiv einschränken kann. Die Gymiprüfung ist wichtiger als eine Primarschulprüfung. Sie ist aber dennoch nicht so wichtig, dass bei einem Scheitern die Welt untergehen würde. Tendenziell ist es so, dass die Kinder ohnehin schon aus anderen Quellen mitbekommen, wie wichtig die Gymiprüfung doch sei. Einer Verstärkung dieses Gefühls durch elterliche Bekräftigung bedarf es also in vielen Fällen nicht.

Das Kind muss darauf vertrauen können, dass es auch nach einem Scheitern noch den vollen Rückhalt seiner Eltern geniesst, ansonsten entwickelt sich leicht Prüfungsangst. Die Gleichung ist relativ einfach: Ist die Stimmung zuhause sowie die allgemeine Wertschätzung, die dem Kind entgegengebracht wird, abhängig vom Prüfungsresultat, so steht anlässlich der Aufnahmeprüfung unglaublich viel auf dem Spiel: Das Kind kämpft nun nicht nur um «ein Ticket» ins Gymnasium, sondern auch um die Zuneigung seiner Eltern. Dass sich in einer solchen Drucksituation grosse Prüfungsangst aufbauen kann, dürfte leicht nachvollziehbar sein. Fazit: Ihr Kind darf auf keinen Fall das Gefühl bekommen, die Beziehung zu Ihnen würde sich nach einem Durchfallen verändern!

Fachliche Unterstützung

Es ist weder sinnvoll, mit dem Kind jede Aufgabe gemeinsam zu lösen, noch es die ganze Arbeit alleine machen zu lassen. Zum Bestehen dieser Prüfung und auch zum Überstehen der folgenden Probezeit wird beim Kind ein gewisses Mass an Selbständigkeit vorausgesetzt. Es darf nicht vergessen gehen, dass die Prüfung letzten Endes vom Kind selber gelöst werden muss. Ein möglicher Weg ist, dem Kind anfänglich unterstützend unter die Arme zu greifen und diese Hilfe allmählich abzubauen. Unterstützen Sie ihr Kind, soweit es Ihrer Unterstützung bedarf, aber nicht mehr. Geben Sie ihm auf keinen Fall das Gefühl, es schreibe die Prüfung für Sie anstatt für sich selber!

Von einer Unterstützung Ihres Kindes ganz abzusehen, dürfte hingegen ebenfalls falsch sein. Für das Kind ist es nämlich wichtig zu wissen, dass seine Eltern hinter ihm stehen.

Frage der Selbständigkeit

Eine relativ schwierige Frage, welche sich Eltern in der Erziehung ohnehin immer wieder stellt, ist die Frage der Selbständigkeit und der Gewährung von Freiheit bei der Gestaltung der Freizeit und der Erledigung der Hausaufgaben (hier konkret geht es natürlich um die «Erledigung» der Prüfungsvorbereitung). Gewährt man dem Kind zuviel Freiheit, übergibt man ihm also zu viel Verantwortung, so besteht immer die Gefahr des Missbrauches dieser Freiheit oder der Überforderung durch die Verantwortung. Auch für diesen Bereich gilt es, ein gesundes Mass zwischen den Extremen zu finden. Eine brauchbare Faustregel hierzu: »Dem Kind soviel Freiheit geben, dass ein kleines Risiko des Missbrauchs bestehen bleibt. Gelegentlicher Missbrauch birgt mehr erzieherische Möglichkeiten in sich als eine risikolose Erziehung. Denn ohne Risiko gibt es keine Erziehung zu Verantwortung.«

Ein erhöhtes Mass an Selbständigkeit wird übrigens auch später in der Kantonsschule von einigem Vorteil sein…

  
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